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By Uwe Schroeder-Wildberg

ISBN-10: 3663084574

ISBN-13: 9783663084570

ISBN-10: 3824465523

ISBN-13: 9783824465521

Erklärungsversuche zu Preisbildungsprozessen an Wertpapiermärkten basieren auf der idealtypischen Annahme rational entscheidender Marktteilnehmer. Viele Phänomene realer Wertpapiermärkte lassen sich aus dieser Perspektive nur unzureichend erklären. Uwe Schroeder-Wildberg analysiert das Entscheidungs- und Lernverhalten an einer komplexen experimentellen Computerbörse. Dabei wird deutlich, daß die Markteilnehmer das Entscheidungsproblem unterschiedlich wahrnehmen und vereinfachte Entscheidungsheuristiken anwenden. Mit zunehmender Erfahrung der Marktteilnehmer wird eine verbesserte Effizienz der Marktpreise beobachtet. Der Autor weist nach, daß das Entscheidungsverhalten nicht dem rationalen excellent entspricht, sondern auf der Bildung von Bewertungskonventionen beruht.

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Ohne diese Annalrme würden mterpersonale Konflikte zugelassen. Dam1t aber wäre eine allgemeinbegriffliche Analyse und d1e rationale B1ldung von Optimalitätskriterien, w1e sie die Praxis benötigt, unmöglich gemacht. h. " Koch (1971), S. 69. 31 Vgl. Pelzmann, (1988), S. 5. 32 Vgl. Burchardt (1988), S. 535. 33 An dieser Stelle soll nicht auf die umstnttene Frage eingegangen werden, ob mit jeder kardinalen Nutzenfunktion auch eine Messung des psychologisch bzw. introspektiv empfundenen Nutzenunterschieds zwischen Ereignissen möglich ist.

Rationale Marktpreise können schon durch eine kleine Anzahl von rationalen Marktteilnehmern mit ausreichender Marktmacht erreicht werden. 4. Weniger rationale Agenten lernen implizit vom Entscheidungsverhalten der rationaleren Agenten. 5. Weniger rationale Agenten lernen explizit durch den Kauf von Informationen bei den rationaleren Agenten. 6. Weniger rationale Agenten scheiden aufgrundihrer Mißerfolge vom Markt aus. Alle Argumente haben eindeutig hypothetischen Charakter und basieren letztendlich auf der Vorstellung, daß der Wettbewerb, und die Arbitragemöglichkeiten eines Finanzmarktes rationales Verhalten im Sinne der Erwartungsnutzentheorie erzwingen.

Camerer (1987), S 982. Vgl. Camerer (1987), S. 982. Vgl Popper (1979), S. 53. Friedman (1968), S. 6. Zur Kritik des Instrumentalismus vgl. Feyerabcnd (1964), Popper (1972). 7 3 Einige Fragen drängen sich aber auf: Wie kann das Verständnis für die Struktur und den Ablauf von individuellen Entscheidungen zunehmen, wenn die Forschung auf der aggregierten Ebene ansetzt und die Hypothesen zum individuellen Verhalten nicht überprüft werden können oder deren Überprüfung nicht anerkannt wird? 74 Weiterhin stellt sich die Frage ob bei der Beobachtung aus einer prmZiptellen Perspektive nicht die Gefahr einer Entfernung von der Realität besteht, insbesondere wenn die empirische Überprüfung der Theorie, wie beispielsweise bei der Messung von Markteffizienz75 , Schwierigkeiten bereitet.

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